SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg e.V. - Strom von Bürgern für Bürger!

"Dieser Solarverein hat keinerlei Verbindung* zu "Sunonwealth Electric Machine Industry Co., Ltd!"
*  Dieser HINWEIS geschieht auf Wunsch von Sunonwealth

Das Foto oben zeigt die Gesamt-Solarstromanlage der Wilhelm-Raabe-Schule, Lüneburg.
Sie ist eine der ältesten Solarkraftwerke, wie das erste besondere Bürgersolarkraftwerk der Hansestadt .
Vorbildlich bunt-vielfältig, in Eigenarbeit über 8 Jahre von 1 kWp zu 11,5 kWp in demokratischer Bildung und Finanzierung gschaffen, trägt sie schon seit 2005 ca. 20% des Schulstromes für über 1000 Schüler bei.
Wir danken unserem Mitglied, Solarlehrer Karsten Riggert, für dessen Zurverfügungstellung!

Herzlich Willkommen beim Lüneburger Solarverein!

Speicher, Wind- und Sonnenstrom ersetzen Kohle und Atom!

Dieser Slogan des Solarenergiefördervereins Deutschland, Aachen, bringe auch unser Anliegen kurz und bündig zum Ausdruck!

Der weiße Text-Rand links ist ungewollt breit, auch ist Tabellarisches noch zu bessern.
Wir wünschen  „bildliche“ Ergänzungen, wie downloads in pdf usw.
  -  Wer ist bereit dazu zu helfen – wir würden uns freuen!

Unsere Inhalte sind jedenfalls bedeutend, wie oft auch einmalig und regional besonders!

Wollen Sie uns etwas fragen oder mitteilen? -
Wir antworten gerne!
Geben Sie auch gerne Hinweise zu Tippfehlern!

Tomas Biermann-Kojnov

Jürgen Nölke

Häcklinger Weg 43a

Büssenmühlenweg 25

21335 Lüneburg

21368 Dahlenburg

Tel.:     04131-403636

Tel.:     05851-7022

Mobil:  0176-48570017

 

Fax:     0321-21212157

 

Email: Biermann@sunon.org

Email: Noelke@sunon.org

Vereins-Konto: SunOn LG
siehe "Verein"

AKTUALISIERT am 05.11.16


Zu Ihrer Orientierung hier auf der Seite

Diese Webside wird inhaltlich meist wöchentlich* aktualisiert!  *  Es sei denn der Webmaster ist länger ortsabwesend.

Solarfreunde Lüneburgs und anderswo,

hier gibt es regional bedeutende (solare) Infos, die man sonst im Internet nirgends findet; ergänzt um erdweite, die auch uns betreffen.

Einfach immer weiterlesen, ohne Links-springen ...

Auch sehr Praktisches ist zu entdecken ...  wie z. B.: 
"Wo sind hier Solarinstallateure der Region zu finden?"
AKTUELL ab Juni 2016!

Siehe unter "Erkenntnisse"!

Wieviel EEG-Vergütung bekommt man derzeit pro kWh?
Folgt hier unter "Für`s Erste" auf dieser Seite!

Unter "Aktuelles"
Geben wir viele Beispiele von Aufrufen und Inhaltspunkten zur Bürger-Kritik an der im Juni neuerlich drohenden EEG-Deform 2016
Auch unsere Strommarkt-Merkpunkte zum BmWiE-Weißbuch bleiben als kurz beschriebene Alternative dort wichtig, wie die Kritik an der EEG-Umlageberechnung uw.

Unter "Energietreff"  gibt es auch links zu Filmen + Strommacht-Büchern

Auch finden sie hier PV-Leistungsaufbau-Daten der Region in Kreis + Stadt von 2008 (2005) nun bis 2015,
und
Erzeugungsvergleiche zu Einzelanlagen-Ernten Jahres-Zusammenfassung 2014 (folgt für 2015 noch), wie auch zu PV-Monats- + Tages-Ernten 2015

- Auch erklären wir hier kurz folgend, warum die EEG-Umlage halbierbar ist, was unter " Aktuelles "  weiter verdeutlicht wird.

Der nächste Termin vorweg:

- Energietreff: 1. Dezember 2016  (ehemals Solarstammtisch) ab 19,30 Uhr im Adlerhorst mit den Zukunftsgenossen, Schnellenberger Weg 21.
Näheres siehe unter "Energietreff"


Und besonders war:

Zur Anti-CETA Demo kamen 65000 nach HH am 17.09.2016. Tomas Biermann-Kojnov war dabei Wer noch?
Nähere Info etwa hier: 
www.campact.de/ceta-finale/appell/teilnehmen/
Bundesweit waren es über 320000 Demonstrierende.

Es galt ein deutliches Zeichen zu setzen! Auch das Bürgersolarengagement wird mit diesem Konzernebemächtigung-Abkommen schwer bedroht.
Auch 125000 Klagen gegen dessen Verfassungswidrigkeit sind
per Campact beim Bundesverfassungsgericht  eingereicht worden. ...  Auch von uns sind welche dabei. 

Nicht nur in der Wallonie, sondern in der ganzen EU werden diese Demokratie bedrohenden Konzernebemächtigungs-Abkommenvorhaben abgelehnt!


FÜRS  ERSTE:

bleibt ERNEUERT vorweg:

- Was die EEG-Umlage 2014/15/16 tatsächlich hoch treibt kommt nicht von neuen Solar- oder Landwindvergütungen, die ohnehin ständig weiter sinken; sondern vom EEG-Ausgleichs-Mechanismus 2009, der per Tagesbörsenzwangsverkauf statt sinnvoller Direktwälzung an Vorort--Netzbetrieber skandalös EE-Werte zerstört, wie mit einer sachfremd unangepassten EEG-Vergütung die Bürger-Energiewende per angeblich  "atmender Deckel" tatsächlich erwürgt + hintertreibt.

Wo jährlicher Neuaufbau von 8000 MW -laut Sptitzenforschung- nötig wären und annähernd möglich waren.
Bis 2012 wurden -vor allem durch Bürgerengagement-, trotz Behinderung, noch 7604 MW aufgebaut wurden, 2014 nur noch 1800 MW + 2015 nur noch rund 1500 MW doch die Groko belässt die Vergütung viel zu niedrig, obwohl sie oft die Installationskosten wenn nur sehr langfristig
refinanzierbar macht.

Und selbst das Groko-PV-Niedrigziel von 2400 kW a wird schon zu über 33 % verfehlt! Doch das zuständige BmWiE handelt nicht, wie geradezu typisch auch das Kanzleramt.

Dabei gibt es schon lange kein Kostenargument mehr, da selbst beim Rekordaufbau 2012 die EEG-PV-Vergütungen unter 0,09 Cent/ kWh der EEG-Umlage kosteten.
Zum Vergleich: Gesamt-EEG-Umlage 2016: 6,35 Cent/ kWh (viel zu hoch gerechnet) Näheres s. u. " Aktuelles"

NEUSTE PV-EEG-Vergütungen - bis 31.12.2016
s. auch unter "Erkenntnisse"

Vergütung für PV-Dachanlagen
Inbetriebnahme ab
Aufbaujahr + 20 Jahre:

Monat          Dach bis 10 kWp - bis 40 kWp - bis 500 kWp + Nichtdach 41-500 kWp*
*  bis 2014-07 (vor EEG-Deform 2014): noch bis 10000 kWp

01.01.2012:
24,43
Cent/kWh 23,23 Cent/kWh 21,98 Cent/kWh  
Für Großanlagen 1-10 MW noch 17,94 Cent/kWh
(auf Schadstoff-Konversionsflächen (zB Militär) 18,76 Ct/ kWh

01.04.2012:19,50 Cent/kWh 18,50 Cent/kWh 16,50 Cent/kWh

Für Großanlagen 1-10 MW noch 13,50 Cent/kWh
(+ ab jetzt zerstörerische monatlich sinkende Vergütungen)

01.01.2013:
1
7,02 Cent/kWh 16,14 Cent/kWh 14,40 Cent/kWh

Für Großanlagen 1-10 MW noch 11,78 Cent/kWh

01.01.2014:
13,68
Cent/kWh 12,98 Cent/kWh 11,58 Cent/kWh

Für Großanlagen 1-10 MW nur noch 9,47 Cent/kWh

01.10.2014 12,65 Cent/kWh 12,31 Cent/kWh 11,01 Cent/kWh

Für Feld-Anlagen nur noch bis 500! kW: 8,76 Cent/kWh

01.01.2015
12,56
Cent/kWh 12,22 Cent/kWh 10,92 Cent/kWh (Dach - 500 kWp)

01.01.2016
12,31 Cent/kWh 11,97 Cent/kWh 10,71 Cent/kWh (Dach - 500 kWp)

Für Feldanlagen (bis 100 kWp) nur noch 8,53 Cent/kWh

01.09.2015-31.12.2016
Nach Zubau-Einbruch von fast 1 GW erstmals für10 Monate ungesenkt; (müsste aber seit Unterschreiten des Zubaus von 2,4 GW 3 Jahre lang  erhöht worden sein!)
12,31
Cent/kWh 11,97 Cent/kWh 10,71 Cent/kWh (Dach - 500 kWp)

Für Feldanlagen (bis 100 kWp ab 2016, darüber Tagesbörsendirektvermarktungszwang)  8,53 Cent/kWh


** Großfeldanlagen schon ab 101 kWp bis zu 10 MWp*** sind ab 2017 in Ausschreibungen gewungen zu 8 Ct/ kWh oder wie hoch?

Wozu wird Bürgerbeteiligung daran
(ver)-hindert, wo sie doch so erfolgreich großen Aufbau bis über 7,6 GW in 2012 mit ermöglicht hatte? 2015 bracht der Zubau auf 1,45 GW ein.

*** Einzel-ANLAGEN über 100 MW sind MACHBAR in Deutschland, aber (EEG)-UNTERDRÜCKT


Bei Marktprämienvermarktung + 0,4 Zusatzprämie! 
(Ab wieviel kWp möglich oder sinnvoll?) 

Das nennt die Groko Marktintegration und Geplantheit für Kostenersparnis.
Tatsächlich wäre die direkte Netzannahme + wahrer Direkthandel passende Stromversorgung und
preisgünstiger; auch um Netzzuleitungsaufwand einzusparen! 

(Angaben laut EEG 2014 BGbl 21.07.2014 § 51) + BN ab 2014-10)

Aktuelle Übersicht aller einzelnen Vergütungen seit 2000
Sfv:
http://www.sfv.de/lokal/mails/sj/verguetu.htm  


Dazu kommen viele EEG-sachfremde Ergänzungsumlagen,
zB für Netzanbindungsersatzkosten, wenn Meereswindstrom vom Netzbetrieber nicht rechtzeitig ans Netz angeschlossen wurde.

Und die Groko verstärkt auch noch die höchst ungerechte Kostenverteilung zugunsten von immer mehr Energieintensiven Betrieben, die somit weit unter 1% EEG-Umlagebeitrag bezahlen, während Normmalkunden + auch Sozialhilfeempfänger 100 % zahlen müssen.   Das EEG-Umlagekonto hat schon über 5 Mrd € Plus angesammelt, mit der die EEG-Umlage um rund 2 Cent/ kWh zu senken wäre. Doch die Groko unterlässt die Auszahlung!

Sehen Sie Nähers unter "Aktuelles" !

Und es folgen aktuelle gezählte Energiewerte der Region (Kreis+Stadt) Lüneburg:

PV-Leistungen LG 2008-2015:

(ergänzt + verbessert 2016-02!)*

* Seit August 2014 veröffentlicht die Bundesnetzagentur nicht nur Meldedaten, sondern auch Inbetriebnahmedaten. Danach sind viele Inbetriebnahmen bis zu 5 Jahren früher erfolgt. Diese Nachkorrektur ist nun eingearbeitet worden. Gekennzeichnet mit * bei den Jahreszahlen (2016-02)

Die Anzahl derKreis-Solarstromkraftwerke stieg

Bis 2015* auf 2302

2014* noch 2228
2013*
noch 2080
(erstes Mal über 2000)
2012* noch 1855
2011 noch 1544
2010 noch 1135, (erstes Mal über 1000)
2009 noch 771,
2008 noch 537.
Darunter kleine von ab 1 kWp bis zur größten mit 2700 kWp

Gesamt-LG Solarleistung

2015* ca. 40,063,1 kWp

2014* ca. 38780,9 kWp
2013*
ca. 37086,5 kWp 
2012* ca. 33648,2 kWp
2011
ca.   25714,5 kWp
2010
ca.  18845,6 kWp (fast verdoppelt)
2009 ca.   9932,9 kWp 
(mehr als verdoppelt)
2008 ca.   4016,0 kWp

Solarstromernte zum Netzbeitrag:
(mindestens - es fehlten Angaben vieler Anlagen):

2014 ca. 33826,7 MWh von 38866 kWp
2013 ca. 26123,3 MWh von 35062 kWp
2012
ca. 23599,8 MWh von 29051 kWp
2011 ca. 12346    MWh
2010
ca. 10861    MWh (erstes Mal über 10 GWh)
2009
ca.  4365     MWh
2008
ca.  3340     MWh

In der Stadt LG arbeiteten Anlagen

2015* nun 509

2014* noch 494
2013*
noch 455
2012 noch  395
2011 noch  327

2010 noch  254
2009 noch  175
2008 noch  140
2007 noch  111
2006 noch   79

2005 noch   57

Solarleistung

2015* ca. 8654 kWp 
(In der Solarbundesliga sind 2016-03 nun 8499,8 anerkannt.
150 kWp weniger als wir zählten. Sie nähert sich deutlich an!)

2014* ca. 8390 kWp (mehr als verdoppelt seit 2010)
2013*
ca. 7843 kWp
2012 ca.  7005 kWp
2011
ca.  5740 kWp
2010 ca.  4062 kWp (mehr als verdoppelt)
2009 ca.  2007 kWp (mehr als verdreifacht)

Leistungen gab es ab 2009 von 1 kWp bis zu 999 kWp .

2008 ca.   643 kWp
2007 ca.   451 kWp
2006 ca.   280 kWp
2005 ca.   187 kWp


Stromernte zum Netzbeitrag
(Einige Anlagenleistungen offenbar nicht erfasst):

2014 ca. 6615,8 MWh von 8502 kWp
2013
ca. 5628,8 MWh von 7325 kWp
(Soll laut Avacon tatsächlich weniger als 2012 sein, obwohl rund 600 kWp mehr leistung eingespeist wurde.)

2012
ca. 5668,0 MWh von 6740 kWp
2011
ca. 3576,1 MWh (mehr als verdoppelt + über 3,5 GWh)
2010
ca. 1638,6 MWh (mehr als verdoppelt + über 1,5 GWh)
2009 ca.   708,2 MWh
2008
ca.   334,7 MWh

Höchster spezifischer Ertrag (kWh pro kWp-Ernte) -überprüfte- 2012+2011 1031,71 + 1086,3 kWh/kWp (Bürgersolar Embsen) und 2009 1072,1 kWh/kWp + 2011 1067,0 (Riecken, Hansestadt LG) -
Höchste 2010
1000,6 kWh/kWp (Bavendorf) 982,5 kWh/kWp (HLG).
Im Durchschnitt
wurden erreicht: 2011 938,8 kWh/ kWp bei 104 Erträgen (dabei auch 661,4 kWh/kWp) -
2009
bei 64 Anlagen 935,8 kWh/kWp (dabei auch 751,4 kWh/kWp) -
2010
bei 71 Anlagen: 866,6 kWh/kWp (dabei auch 692,5 kWh/kWp)
- Solarstromerntewettbewerb 2008 - Jahres-Sieger:
1076 kWh/kWp
+ Bis 2008- Sieger: 1022 kWh/kWp
(Weitere Einzelheiten unter "solare Leistungen")


Termine
:


- Groß-Demo zu EEG 2016 für Energiewette retten
02.06.2015 in Berlin 
Info bei:
www.bee-ev.de/home/politik/eeg-kampagne/
Wer fährt hin?

Beim Tag erneuerbare Energien am 30.04.2016 sollen interessante Anlagen praktisch gezeigt werden.
Leider spät, aber sehr besonders war die PV-Anlage
mit Speicher von Familie Nothnagel in Brietlingen besuchbar. Sie wird auch seit Jahren ausgewertet.
Näheres erklärt auch Tomas Biermann-Kojnov unter Biermann@sunon.org oder 0176-48570017 auf Anfrage.


Bei der großen Demo gegen TTIP, CETA und TISA am 10.10.2015 in Berlin

ging + geht es auch um um die Bürgerenergiewende. Wer war dabei? 250000 Teilnehmer wurden gezählt, beeindruckend viele. Und es gibt viele Fotoberichte der vielen bunten Beiträge dort.
Hier gibt es nähere Infos:
http://ttip-demo.de/anreise/

- Wollen Sie ein Haus besuchen, dass Solarenergie optimal nutzt? Dann fragen Sie wann unter sicosager@yahoo.de bei Sonnenhaus Sager, Fasanenweg 20 in 21444 Vierhöfen
Die Inhaberin gibt persönlich Auskunft wie und wozu sie dieses Haus geschaffen hat und was es auch für Wärme + E-Mobiität leistet.
Der Besuch am Tag offene Tür 03.10.2015 war sehr spannend. Infos sind auch beim Energietreff zu beraten.

- UND seit 2009-11 wurde in der Hansestadt das Energieplushaus von Familie Meyer-Olbersleben geschaffen. Auch das bleibt spannend zu besuchen. (Nachfragen wann!):
An der Schule 41,  21335 Lüneburg 04131 Tel:: 407997

- SunOn LG 10 Jahre Veranstaltung zum Energieforum Uni Leuphana am 23.09.2015, ab 18 Uhr, Hörsaal 5

mit VORTRAG vom SunOn LG Vorsitzenden Tomas Biermann-Kojnov zu
"
Lüneburger Energie-Geheimnisse - Erfolge + Behinderungen",
wie VORTRAG von Prof. Wolfgang Ruck zu
"Neue Energiewende mit neuartigen Speichern!" ...
  PV-Betreiber Fotos Pinwand uw ...

- E-Autotreffen HLG war am 30+31.05.2015 Am Sande, wo auch PMK seine Renault Zoe aus dem Pflegediensteinsatz, wie deren wissenschaftliche Auswertung durch Inkubator-Mitarbeiter der Leuphana Uni, vorstellte.

- E-Autotreffen waren auch am 25.04.15, ab 10 Uhr in Tostedt EWE-Zentrum. Treffen vor Ort, auch mit konventionell betriebenen Autos zum Kennenlernen -extra parkend- willkommen.  http://www.e-carsharing.net/wp-content/uploads/2015/04/Flyer_5_E-Car_Treffen_HH.pdf

Nähere Info bei Kai Fischer unter 04101-814181 oder über Kai.Fischer.HH@arcor.de

+ war am 18.10.14, bei Gasthof Kiekeberg, Rosengarten,
wo fast 100 Emobilisten zusammentrafen, vom kleinen Twizzy bis zum SuperE-Auto Tesla S 85

SPD LG Energiewende wie sozial + gerecht? 
11.06.14, 18-20 Uhr, Hotel Bergström, Bei der Lüner Mühle, 21335 Lüneburg
Das Folgende wurde dort leider nicht angenommen:
 
- Abbau von mindestens 10,2 Cent/ kWh an Direktsubventionen für atomat-fossile Energien.
- Das Ausschreibungen nur wenigen Konzernen nützen, viel teurer werden
und Bürgerbeteiligung praktish ausschließen.
- Industriesubvention nicht durch Sozialhilfeempfänger aus der EEG-Umlage, sondern vom Wirtschaftsminister-Etat.
- Solarstrom günstig für Mieter und sonstige Bürger, wie die 1,4 Millionen, die bisher Bürgerenergie (mit)-betreiben.  EEG-Vergütung kostet neu aufgebaut sehr wenig, unter 0,1 Cent/ kWh der EEG-Umlage (von 6,17 Ct/ kWh) 
Gerade auch für sie:
- Wenn schon atmenden Deckel, dann angemessen bei 7 GW a, um endlich nicht mehr abzuwürgen, was seit 2012 monatlich geschieht, wo noch 7,6 GW Aufbau möglich war.
- Mindestens 200 kWp Freigrenze von EEG-Umlage für PV-Betreiber (keine " Sonnensteuer ")
- Keine aufwendige + abwertende Börsenzwangsvermarktung, die Direktvermarktung genannt wird, sondern Föderung von tatsächlicher Direktvermarktung, auch Direktbelieferung genannt.
- Kein Ausschreibungszwang, gar schon ab 500 kW, den selbst die EU erst ab 10000 KW vorschreiben will.


Manches mehr
, s. auch unter Aktuelles zu EEG-Novelle-Debatte
!

Hier die Ankündigungsinfo der Friedrich-Ebert-
Stiftung

http://www.fes.de/niedersachsen/veranstaltungen.php



07.05.14, 18 Uhr, Besuch der Pflegedienst PV-Anlage mit E-Autoversorgung von Mitglied PMK (Pflege mit Kompetenz), Hermann-Lönsstr. 30, Lüneburg
Näheres dazu unter "Aktuelles".

- "Energiewende retten " 
10.05.2014, mit dem LAgA
Demonstrieren Sie für Sonne und Wind Energiewende und gegen Fracking, Kohle- und Atomkraft
– in
Berlin

- Am Tschernobyl-Gedenktag, 26.04.14 ist auch der Tag erneuerbarer Energien, wo wieder EE-Anlagen zwecks konkret-anschaulichem Erfahrungsaustausch besuchbar waren www.energietag.de


- Wahlveranstaltung zu Bürgerenergie-Forderungen mit Vortrag + Bundestagskandidatenbfragung war

am 11.09.2013 in der VHS


- Solarspeicher in Aktion bei Solarhaus Nothnagel, Brietlingen am 15.06.2013, 10-16 Uhr, Bundestraße 18 Siehe unter "Aktuell"

- EE-Anlagen-Besuch am Tag erneuerbarer Energien, 27.04.2013 bei der Klärwerks-Gas Kraft-Wärme-Kopplungs (K-W-K)-Anlage der Abwasser-Grün-Lüneburg  (AGL).

war sehr spannend. Anlageninfo gibt es hier: http://agl-lueneburg.de/cms/upload/Klranlage/regenerative_Energie_aus_Klrschlamm.pdf



- SunOn LG beteiligte sich auch mit besonderen Solarbeitrag bei den Hansetagen 2012

...

- Kosten- + Finanzierungsinfo ( 2012-02 - teilerneuert) Angemessene Preise? Milliarden-Kosteneinsparungen durch Merit-Order-Effekt (s. u.)


Wahr ist Solarstromnetzkosten sanken in 2 Jahren (2010-2012) auf die Hälfte (von 46 Cent/ kWh auf 24,4 Cent/ kWh, ab 2013 bekam man für Kleinanlagen bis 10 kWp nur noch 17 Cent /kWh), ab Januar 2015 nur noch 12,56 Cent/ kWh, ab dem 11 kWp nur noch 12,22 Ct/ kWh, ab dem 41 kWp nur noch 10,92 Ct/ kWh.
Und nur noch bis 500 kWp.  Danach gar nur noch: 8.70 Ct/ kWh + 0,4 Ct/ kWh bei Börsenvermartung.

Völlig unnötige Vergütungssenkungen (siehe EEG-Umlage-Berechnung hier unter "Atuelles"), wo angesichts von Installationskosten für Kleinhausanlagen von 14 Cent/ kWh kein Reinvest finanzierbar wäre, es sei denn möglichst hoher Eigenverbrauch ist möglich mit dem man Netzbezugersparnis gegenrechnen kann.
Auf diesen wird aber ab dem 11 kWp wiederum eine steigende abermals unnötige quasie Straf-Abgabe ("Sonnensteuer" genannt) erhoben.
Und das Finanzamt beansprucht neben der ohnehin sehr fragwürdigen steigenden Sondersteuer USt nun auch noch eine fiktive Steuer auf Eigenverbrauch.
Politische Groko-Behinderungen über Behinderungen und dazu noch Netzbetrieb-Zumutungen von Netzbetriebern + Politik, auch über das Energiewirtschafts-Gesetz. 
Vordergründig Förderung, faktisch aber Belastungen war schon bei Schwarz-gelb immer dreister Motto und wird mit der Groko II unter dem (un)sozialdemokratischen Energiewirtschaftsminister Gabriel gar noch verstärkt.

ABER es bleibt auch wahr: Aufbau kann bei genügendem Eigenverbrauch weiterhin finanziell lohnend machbar sein!
UND für Unabhängigkeit, Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz lohnt es ohnehin immer!

Die Vergütung wurde seit 2010 bis August 2014 auf 25% gesenkt. Eine unglaubliche Preissenkung, die zu erbringen erstaunliche Produktivitätsfortschritte erfordert, denen somit schon zu lange die -auch von Spitzenforschern des ISE festgestellte- Grundlage fehlt. (Welch` eine bürgerenegiefeindliche Demokratie und Klima belastende Regierungspolitik der vorherigen Groko von Schwarz-gelb verstärkt und von dieser Groko nochmals verstärkt fortgesetzt.

Dabei macht jede Solarstromanlage den Strom tatsächlich preisgünstig und nicht teuer!
(Das muss bei der vielen verlogenen Falschpropaganda vorherrschender Medien deutlch betont werden. Näheres findet man dazu etwa von Tina Tenus auch bei der DGS: 
tinyurl.com/pqe5wqz
UND kann hier an vielen Details belegt werden.)

Richtig, alle Stromkunden zahlen für Ihren Normalstrom vom Netz mehr als für Strom von einer Solarstrom-Neuanlage. Und deshalb lohnt sich nun auch Eigenstrom immer mehr, und dazu sollte die Anlagenleistung eben passend zum eigenen Stromverbrauch nicht zu hoch sein. Faustregel: Für 850-900 kWh a (=anno) etwa 1 kWp.
Und Netzstrom sollte von echten Ökostromanbietern gekauft werden, die Neuanlagenaufbau fördern!

Der Vereinsvorsitzende Biermann-Kojnov berät und begründet dazu seine Empfehlung gerne über: Energie@to-biko.de

Großnetzbetreiber bzw. die großen Stromkonzerne sind Kostentreiber mit ungerechtfertigt hoher EEG-Umlage-Weitergabe.
(Laut Prof. Volker Quaschning erzielen die 4 Großen in 2012 einen Ebit von 29 Milliarden €, worin allerdings auch Wärmeenergie-Gewinne und weitere enthalten waren. Der reine Gewinn aus Stromverkäufen ist uns bisher nicht bekannt.

Die EEG-Umlage von 3,59 in 2012 Cent /kWh (über 2013: 5,277 + 2014: 6,24) bleibt auch 2015 mit 6,17 Cent/ kWh geplant zu hoch und müsste mindestens direkt auf 2,3 Cent / kWh gesenkt werden, würden Vergütungskosten abzüglich tatsächlichem Wert der EE berechnet.
Allein die völlig unangemessene Erhöhung der Liquiditätsreserve* bei Kontostand Dezember 2014 schon 2,85 Mrd € plus (und immer weiter steigend), wo es vor einem Jahr noch ein Minus gab, müsste sie viel mehr senken.
* Nähere Erklärung siehe hier unter "Aktuelles"


Zusätzlich gäbe es weitere Einsparungen, würden angemessene Preise für EE in Direktwälzung + Direktbelieferung erzielbar, statt sie in künstlich abwertenden Tagesbösenverkauf zu zwingen.

UND auch wenn die -immer mehr gesteigerten- Sondersuventionierungen für große Stromverbraucher direkt vom Wirtschaftsminister-Etat (Staat) finanziert würden; und auch nur begründet gegen Erfüllung von Effektivitätsauflagen.

Gerade Dank des hohen und besonders mittags wirkenden PV-Einsatzes sind die Börsen-Strom-Einkaufspreise erheblich gesunken. SO DASS FÜR DIE MINDESTPREISE IM MONOPOLMARKT (EEG-Umlage) kein Cent mehr auf den Strompreis umgelegt werden müsste. Doch perverserweise werden solche Preissenkungen noch als zunehmende Preissteigerung über die EEG-Umlage berechnet.
UND die von der Regierung geduldete und geförderte Machtstellung der Großkonzerne lässt diese selbstherrlich erhebliche Gewinne auf Kosten der Stromkunden machen. Schon 2009 erzielten die großen 4 ca. 26 Milliarden €. ( Zum Vergleich: Die EEG-Gesamtkosten lagen da bei ca. 7 Milliarden)

- Der PV-Anlagen-Aufbau sollte ab Januar 2015 auch bei Kleinanlagen möglichst deutlich unter 1200 Eur pro kWp kosten. Aber es hängt von vielen konkreten Gegebenheiten ab, ob und wieviel mehr Kosten nötig sein können.

Wegen des sehr starken Aufbaueinbruchs fallen sie weiter, massiv jede Produktivität überfordernd, nach langem mindestens 1% pro Monat, seit 2014-10 auch angesichts von weniger als 25% des Aufbaus von 2012 noch weiter um 0,5%. Ein völlig unsinnig zerstörender monatlicher Vergütungssenkungsmechanismus, der dringend beendet werden müsste und der tatsächlichen Produktivität anzupassen ist.

Nur Kleinanlagenaufbau mit hoher Eigenverbrauchanteil bis 10 kWp ist noch ohne Sonderabgabe relativ günstig. Größere Anlagen brauchen nun sehr besondere Bedingungen!
Diese Strategieaufnötigung, wie die mangelnde Regelung für direkte Stromweitergabe an Nachbarn und nicht zuletzt der EEG-Vergütungsausschluss für Großanlagen nun schon ab 501 KW, ab 2016 gar ab 101 kW, beschränken unnötig und kontraproduktiv, wie auch gesellschaftlich verteuernd die mögliche Aufbauleistung erheblich; was auch die Aufbaumengenentwicklung in 2014 + 2013, nach den Beschränkungen aus 2012 zeigt.
(2012: 7,6 GWp - 2013: 3,3 - 2014: 1,8)
Ein dramatischer Einbruch mit vielen Insolvenzen + zig tausend Arbeitsplatzverlusten und entsprechender Kompetenz und Zukunftsfähigkeit!
Doch die angebliche Klima- + Wirtschaftserfolgs-Kanzlerin und der SPD-Energie-Wirtschafts-Minister entlasten nichts. Müssten zB die Vergütungen dringend per Verornung erhöhen und für alle Leistungen zulassen. Bei den geplanten Ausschreibungen gibt es keine Beschränkungen auf 500 oder gar 100 kWp.
Und auch die Eigenverbrauchabgabe sollte erst ab 200 kWp erhoben werden, eigentlich erst ab 1 MWp.

Alles Preisdrücken der Regierung zerstört zunehmend. Und bedingt wird es mit der fehlerhaften Vorgabe von nur 2,4 GW Solarneuaufbau pro Jahr, wo 7-8 GW a möglich und nötig sind, wie etwa auch das Spitzenforschungs Fraunhofer-Institut des ISE berechnete).
Diese blumig verfälschend "atmender Deckel" genannte Strategie führt so zu seit 2012-04 monatlich stetigen Preisaushöhlen. Hat sich also nicht bewährt, wie der Groko-Koalitionsplan formuliert, sondern wirkt als "erwürgender Deckel" unerträglich (produktivitäts)-zerstörend an der innovativen, demokratischen und existenzsichernden Technik der Zukunft.

Und wegen relativ höherem Grundaufwand, kosten Kleinanlagen in LG meist noch mehr; was allerdings nur bei besonderen Aufbaubedingungen gerechtfertigt wäre. Ergeben sich allerdings -auch aufwandsgerechte- Preise von über 1200 €/kWp (Frühjahr 2015), braucht sichere Finanzierung hohen Eigenverbrauch.
Es bleibt aber die positive Umwelt- und Klimawirkung und der langfristige finanzielle Nutzen.
In jedem Fall muss möglichst viel Eigenanteil realisiert werden, mit dem man höhere Netzstromkosten verringert
. Die eigentlich sinnvollen Speicher scheinen allerdings immer noch kaum lohnend teuer, ermöglichen allerdings auch zeitweise solare Stromversorgung in sonnenarmer Zeit.

So sollten die demokratisch bedeutenden Kleinanlagen bis 10 kWp, wie Ost-West-, Fassaden- und Gemeinschaftsanlagen, auch kompensierend höhere Strompreise erhalten, was die Regierung jedoch weiterhin verweigert, obwohl es in einigen Ländern mit EEG -auch in Griechenland oder Frankreich, Italien- möglich ist bzw. war.
Die zu Januar 2012 weitere drastischen Absenkungen um 15% und weiteren Verschlechtungen werden entsprechende weitere Anlagenaufbaupreissenkungen erforderlich machen, die vielfach nicht ausreichend zu leisten sein werden. Das EEG sieht jedenfalls eigentlich Gewinnperspektiven von durchschnittlich 7,4 % vor, die hier bei den auch demokratisch bedeutsamen Kleinanlagen so meist nicht erreichbar sind.
 
Für die Kalkulation sollte man hier im Norden mit 850 kWh/kWp rechnen und hoffen um die 900 kWh/ kWp ernten zu können. Schließlich muss man in 20 Jahren plus x wenigstens Gewinne von 7 % erzielen, um im Strommarkt Übliches bzw. EEG-Mindestgewinne zu erreichen.
(S. unten + unter "Leistungen"!)
Langjährige Ernteversprechen von über 900 kWh/ kWp sind oft wenig realistisch und werden meist gegeben, um zu teure Anlagenaufbaupreise verkaufbar zu machen. 

- Der Energiedialog mit E.On-Avacon seit Dezember 2008:
Strom kWhs für Stadt + Kreis LG – hatte Folgen-  neue Antworten für 2007-2012 sind erarbeitet - Förderungen des großen Energieanbieters + Netzbetreibers blieben aber leider aus.
Allerdings wurde -auch durch uns begleitet- eine PV-Anlage auf dem neuen Jugend-Theatergebäude seit Juni 2010 in Betrieb genommen.

- Infos zu Solaranlagenbesuchen – Solarerntenmitteilungen – Solaranlagenberatungen finden sich hier vielfach.


UND noch dieser Hinweis:

Eine große Infolücke von Juni 2009-März 2011 wird hier leider  bleiben müssen; etwas kompensiert durch die Aktivitätenübersicht. (S. dort!)  Die alten Infos sind aber teilweise noch bedeutend und interessant für das Verständnis der Auseinandersetzungen und Entwicklungen; auch machen sie bewusst, wieviel sich in nicht einmal 2 Jahren verändert hat.  Sehen Sie dazu unter dem link "webside 2009" oben!


Zum Verein
Siehe auch unter " Verein"!

Wer vertritt diesen Solarverein

„SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg e. V." ist als gemeinnützig anerkannter Verein am 29.11.07 mit erneuerter Satzung in Fortsetzung des wV i. G. vom 01.09.2005 gegründet; (zunächst hatten wir wirtschaftlicher Verein werden wollen, wie etwa "Sonnenstrom aus Adendorf wV")

Seit 03.04.08 ist der Verein unter Nr. 200312 als e.V. (eingetragener Verein) im Vereinsregister des Amtsgerichts LG eingetragen.

Mit diesem neuen Staus sollte „SunOn LG“ nun bei öffentlichen Einrichtungen und Förderern anders anerkannt sein; auch um gemeinsame Projekte betreiben zu können.

Den Vorstand bilden seit der letzten MV 09.05.2014

Tomas Biermann-Kojnov als erster Vorsitzender,
Jürgen Nölke als zweiter Vorsitzender,
Andreas Feldmann als Kassenwart
Dennis Nothnagel
als Vorstand
Klaus Riecken als Vorstand

Kassenprüfer wurde Hans-Heinrich Praast

Der Verein ist
überparteilicher Ansprechpartner, Berater für Solarentwicklungen der Region, wie Interessenvertreter der Anlagenbetreiber.

Er war
aktiv mit:
laufend aktualisierten Internetinfos, dem monatlichen Forum „Solarstammtisch“ und daran anknüpfende Aktivitäten, wie Einspeisevertragsberatung, solarer Stromanbieterinfo, Solarstromernteerhebungen samt Preisvergabe, „Ernteberatungen“, Beteiligung an Aktionen, wie „Solar(meile)touren“ zum „Tag Erneuerbare Energien“ und manchen Infoständen und Infoveranstaltungen, wie etwa bei der Herderschule, auch mit Solarfilm, zum Weltklimatag 2007, der ersten Solarstromwechselparty LGs 08 mit den solarfördernden Anbietern,  wie auch bei der Baumpflanzaktion „Blätterwald“ 07 + der des Stadtförsters im Tiergarten LG 08. Und auch das „Grundeinkommen“ wurde solar bereichert Thema.
Laufend unterstützen wir regionale SolaranlagenbetreiberInnen und planen den (Mit)betrieb einer besonderen Lüneburger Bürgersolarstromanlage!

Wir haben uns viele spannende solare Aktivitäten vorgenommen, die wir mit Hilfe vieler UnterstützerInnen verwirklichen wollen. Seien Sie dabei!

Weitere Mitglieder sind herzlich willkommen! Die Satzung wird gerne zugesendet.
Wir erhalten nur einen
sehr niedrigen Jahresmitgliedsbeitrag von 24 €, und setzen zur Anerkennung und Unterstützung unserer Vereinsarbeit auf Spenden!

Zur Neugründung waren wir mit Materialien beim Stadtserver zu finden: http://www.lueneburg.de/index.htm?baum_id=244&inhalt_id=547363
(Leider seit der Serverumstellung 2008 weggenommen)

Nun findet man unseren schönen Infoflyer und Vereinsinfo auch bei Regiosolar:


„SunOn LG“ will möglichst viele solare Erneuerungen für unsere Region mitbewirken: Teilen Sie uns mit, was Sie vom Lüneburger Solarverein erwarten und für Solaranlagenaufbau tun möchten?


Unser Umwelt und Klima schützender gemeinnütziger Verein braucht UnterstützerInnen, wie auch Spenden* für seine gemeinnützig, beratende, vermittelnde und fördernde Arbeit. Auch kleine Beträge helfen!

Ebenso freuen wir uns natürlich auch über jede zeitweise Mitarbeit. Melden Sie sich und machen Sie einmal mit!


Einige (Er)klärungen zu:

„Was ist Photovoltaik bzw. Fotovoltaik?“

Bezeichnungen für direkt „erzeugten“ (genauer: gewandelten) Solarstrom. Dabei treffen Sonnen- bzw. Lichtstrahlen auf Solarzellen, die Gleichstrom erzeugen. Um nennenswerte Mengen zu erreichen werden Zellen zu Modulen verbunden. Mehrere intelligent zusammen geschaltete Module erbringen eine Sonnenstromanlage, deren Leistung in Kilowatt peak (kWp) angegeben wird. Deren Gleichstrom wird über Wechselrichter zu Wechselstrom in kWhs gewandelt, die über einen Einspeisezähler an Netzbetreiber verkauft werden können.
Stromerzeugende Module sind nicht mit Kollektoren (Sammlern) zu verwechseln, mit denen Solarwärme gewonnen werden kann.

Es gibt auch solarthermische Kraftwerke, die aber  große Hitze brauchen. In sehr heißen Regionen (z. B. Südspanien) wird über konzentriertes Sonnenlicht Wasserdampf erzeugt, mit dem man in Turbinen sehr große Strommengen produziert.

 „Wie ist Solarstrom zu messen (Energiemaßstäbe)?“

Die Leistung von Solarstromanlagen wird in kWp (Kilowatt peak) angegeben. Dabei steht das „p“ für eine theoretische Leistungsspitze unter Laborbedingungen. Doch die tatsächlichen Stromergebnisse (in kWh) können sehr unterschiedlich hoch sein und sind im Norden Deutschlands meist deutlich geringer als im Süden, außer in See- Flusslage.
kWhs pro kWp brauchen wir als Maßstab, um verschieden große Anlagen vergleichbar zu machen.
kWh (Kilowattstunde) ist das gewohnteEnergiemaß für Haushalts- Stromabrechnungen.
Wie sind sie auf das Energiemaß
Joule (J) zu beziehen?
1kWh entspricht 3600 J, denn 1 J = 1 Watt mal 1 Sekunde; 3600 KJ = 1 kWh.

 

 2012 – AKTUELLES …

Ab 2012 wurde rückwirkend zum 01.04.12 beschlossen die sichere Vergütung für 20 Jahre nochmals heftig zusätzlich zu kürzen.
Zunächst bis 10 kWp noch 19,50 Cent/ kWh für 100% nach EEG verkaufbar,
für bis 40 kWp noch 18,50 Cent/ kWh für 90%, bis 1000 (tatsächlich keine Null zuviel/ TBK) kWp noch 16,50 Cent/ kWh für 90%
und ab 1001-10000 kWp noch 13,50 Cent/ kWh für 100% nach EEG verkaufbar zu lassen. Darüber jede Preissicherheit wegzunehmen.
Dann monatlich die Preise um 1% zu senken und zusätzlich bei Abweichung von 3 GW jährlich auch noch zusätzlich zu kürzen. So wird nun nach Aufbauhochrechnung der Netzbetreiber vom 15.10.12 die ohnehin schon seit Mai abermals um 6% gesenkte Vergütung ab November noch monatlich um 2,5% gesenkt. Nach 15% Kürzung zu Jahresbeginn und rückwirkend zu April teils über 20%tiger nun also 6% und zum Jahresende nochmals 5,6% Senkung von 18,36, 17,35, 15,53 Cent/ kWh. (10-40-1000 kWp)

Jede normale Wirtschaft wäre preislich zerstört. PV ist so über das EEG auch nicht mehr sicher finanzierbar! Es bleibt nur Hoffnung auf schnelle vertragliche Regelungen für Direktverkäufe + günstige Speicher.

Sind 52 GW solar aufgebaut, gibt es keine EEG-Preissicherheit mehr. Was dafür kommt ist von einer neuen Regierung zu erarbeiten.

Wir sind tief enttäuscht von diesem zerstörerischen Regierungs-Handeln! Der Solarstromaufbaupreis liegt ohnehin schon unter dem allgemeinen Haushaltsstrompreis (incl. USt) und kostet auch für die EEG-Umlage nur noch sehr wenig. Er erspart aber viele Kosten der atomar-fossilen Energien, wie auch des Meereswindstromes!
Allerdings wird die EEG-Umlage mit allerlei Machenschaffen fälschlich hochgerechnet und die PV dafür zum Sündenbock gemacht. (An anderer Stelle wird das näher erklärt.)
Hier interessiert der aktuelle Preis, den Sie etwa bei www.sfv.de ersehen können:
In den Stufen 10-40-1000 kWp ist er für Oktober gefallen auf: 18,36, 17,35, 15,53 Cent/ kWh.
Als noch nicht genau bestimmbare Perspektive sei aber ermutigt, dass Private Eigenverbrauch realisieren können und auch bald Direktverkäufe zu höhren Vergütungen möglich werden. Die DGS (Deutsche Gesellschaft Solarenergie und auch die Sonneninitiative Marburg haben Regelungsvorschläge angekündigt.
Lassen wir uns also nicht entmutigen und neue Wege suchen. Die offenbare Produktivität der Solarnenergie, die gut 200 GW Stromleistung zum deutschen Strommix beisteuern kann wird sich durchsetzen. Die Klima-, Umwelt-, Gesellschafts- und auch Wirtschaftsbelastungen warten nicht, wenn man dominant atomar-fossile Energie weitermacht.


Am 11. Mai 12 hat der Bundesrat das Bundesrat  Gesetzesbegehren mit 2/3 Mehrheit gestoppt und dann im Vermittlungsausschuss in geringen Punkten geändert.

http://www.sfv.de/lokal/mails/sj/verguetu.htm

Das waren die Degressions- und Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen zu Jahresbeginn (ohnehin schon sehr gekürzt gegenüber 2011. Gemäß § 20 Abs. 2a EEG:

PV-Anlagen auf und an Gebäuden sowie an Lärmschutzwänden:

Anlagen bis einschl. 30 kWp:                          = 24,43 Ct/kWh

Anlagen bis einschl. 100 kWp:                        = 23,23 Ct/kWh

Anlagen bis einschl. 1 MWp:                           = 21,98 Ct/kWh

PV Anlagen auf Freiflächen und sonstige Anlagen:

Anlagen größer 1 MWp:                                 = 18,33 Ct/kWh

Eigenverbrauchsvergütung nach § 33 Abs. 2 EEG  
                                                                       = 8,05 Ct/kWh
ab 30%:                                                           12,43
ab 30 kWp                                                         6,85
dann ab 30%                                                   11,23
ab 100-500 kWp                                                5,60
dann ab 30%                                                     9,98

Weiteres ...

Die Erläuterungen zur Einstufung dieser Degressionssätze finden Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur ( => Sachgebiete => Elektrizität/Gas =>Erneuerbare-Energien-Gesetz => Vergütungssätze Photovoltaikanlagen) unter http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/17479.pdf
Nähere Info auch bei http://www.sfv.de/lokal/mails/sj/verguetu.htm

 

EEG - Erneuerbare Energien Einspeisegesetz 2009
vom 6.6.2008

Demnach gelten ab 01.01.2009 bis 31.12.2009 folgende Mindestpreise für die Solarstromeinspeisung in das öffentliche Stromnetz, wie folgt differenziert: (ohne Gewähr)

PV-Anlagen auf und an Gebäuden sowie an Lärmschutzwänden:

bis 30 kWp:                    43,01 Cent/kWh
30 - 100 kWp:                 40,91 Cent/kWh
100 - 1000 kWp:             39,58 Cent/kWh
ab 1 MW:                       33,00 Cent/kwh

Eigenverbrauch           25,01 Cent/kWh


Die Einspeisevergütung des Aufbaujahres gilt 20 Jahre lang, zuzüglich dem Jahr der Inbetriebnahme.

Vergleichen Sie 2009 und jetzt!
Die Solarstrommindestverkaufspreise wurden von Anfang an um 5% jährlich gesenkt und seit der CDU-FDP Regierung 2009 immer drastischer bis über 30% pro Jahr gesenkt.
Dabei wirkt Solarstrom preissenkend. Und es ist eine Tatsache, das die Lernkurve der Produktion nur ca. alle 7 Jahre 50% Produktivität für Preissenkungen her gibt. Diese Regierung mutet dies aber in 2 Jahren zu. Wie lange kann das gehen?
Der erfolgreiche Solaraufbau für Klima-, Umweltentlastung und Energiedemokratie muss machbar bleiben. Das ist eine Überlebensfrage für dir wir uns hier regional engagieren.

- Auf Nachfrage organisieren wir Besuche bei Solaranlagenbetreibern für Interessenten, die PV-Anlagen direkt vor Ort kennenlernen wollen.
Sehen Sie dazu auch unsere letzte Tour am "Tag erneuerbare Energien" 30.04.2011 unter "Aktuelles"!

- Wir sammeln auch weiterhin Solarernten Ihrer kWp-Leistung in kWh seit der Ersteinspeisung (möglichst zu allen Monatsergebnissen), um anerkennen zu können, was Sonnenstrom (PV) – Anlagen tatsächlich leisten. Anonymität garantiert!

 Eine Übersicht einiger Ernten 2009-2011 finden Sie unter " solare Leistungen "

Erntemengen sollten bekannt werden, denn auch im Süden Hamburgs kann man Spitzenernten  deutlich über 1000 kWh/ kWp erreichen. Im Durschnitt auf 20 Jahre und mehr, sollte man allerdings mit ca. 850 kWh/ kWp kalkulieren. Man hat eine Sicherheit und lässt sich nicht zu hohe Aufbaupreise vorrechnen.

- Planen Sie eine Solaranlage aufzubauen und suchen Sie unabhängige Beratung - auch zu Preisen?
Melden Sie sich bei Biermann-Kojnov
04131-403636  oder
Biermann@sunon.org


Solarrevolution in Lüneburg - sensationell verstärkter Solarstromaufbau beschleunigt die Energiewende

Tomas Biermann-Kojnov -
SunOn Sonnenkraftwerle Lüneburg e. V.
Stand 2011-07

292 + 4742, wie 1330 + 21172 sind die neuen, geradezu revolutionären Zahlen. Warum? Lüneburg- Stadt hatte 2011-07 bereits 292 Sonnenstrom-Kraftwerke aufgebaut, darunter auch große mit 999, 655 oder 512 kW. 292 Anlagen nach dem es 2009 noch 176 und 2008 noch 141 waren, also eine Steigerung um das Doppelte. Und diese Energiedemokratie entwickelnd große Anzahl von Stromversorgern verstärkte die solare Leistungskraft auf 4742 kW (Ende 2010: 4062), nach 2001 kW in 2009 und noch 641 in 2008. So wurde die Leistung in 2010 mehr als verdoppelt und in 2 Jahren gar mehr als verfünffacht. Und damit kann die Hansestadt auch einen großen Sprung nach vorn in der Solarbundesliga machen.
Und der solare Leistungsaufbau im ganzen Kreis Lüneburg hat mit 1330 Solarstrom-Kraftwerken, die 1000 nun schon zum Drittel überstiegen, nach 758 in 2009 und 536 in 2008. So wurden sie also in 2 Jahren mehr als verdoppelt; und darunter sind auch 2 Feldanlagen von über 1000 kW (1 MW). Damit wurde die solare Leistung von 4058 kW in 2008 über 9770 kW in 2009 schon mehr als verdoppelt, um auf diesem hohen Niveau 2010 mit 18816 kW sich gar nochmals fast zu verdoppeln. Und dabei erweist sich auch Dahlenburg als besonderer Solarort, mit 74 Solar-Kraftwerken zu 1682 kW, wie auch Bleckede und Amt Neuhaus außerhalb des E.on-Avacon-Netzes wegen günstiger Sonnenstrombedingungen besonders zur Kreisleistung beitragen.

Weitere Solarorte-Ergebnisse und auch solide Argumente warum dieses Mehr an Solarstrom den Strompreis senkt und auch sonst mehr Gewinn als Kosten bringt erfuhr man beim SOLARSTAMMTISCH am 24. Februar + 
24. März 11, ab 19,30 Uhr, beim Gasthaus „Krone", Sülfmeisterstube, Heiligengeiststr. 39 und können auf Wunsch auch wiederholt und erweitert werden.

Zur Zahlengüte: Diese Zahlen sind bei den kW-Angaben vermutlich noch zu niedrig gerechnet, da manche zusätzliche Leistung nicht registriert wurde. Die Netzdaten wurden durch Herrn Jäger von E.on-Avacon zugearbeitet und an ihn rückgemeldet, wie auch durch Internetdaten, und deren Erarbeitungen und Abgleiche auch mit persönlich gesammelten Anlageninfos, kontrolliert.



Zum Hintergrund finden sie hier eine sehr anschauliche Quaschning-Analyse des Aufbaustandes der Erneuerbaren Energien Deutschlands
http://www.volker-quaschning.de/datserv/ren-Strom-D/index.php

Und passend kommentierend hier auch diese treffende  Stellungnahme zur solaren Lage,
mit Dank an den Autor, der beim Freitag und Spiegel online veröffentlichte:

Die deutsche Solarrevolution ist da und keiner feiert
08.02.2011, Martin Unfried Utopist  
http://www.utopia.de/magazin/die-deutsche-solarrevolution-ist-da-und-keiner-feiert-photovoltaik-erneuerbare-energien-kosten-kommunikation?all=

Erneuerbare Energien stehen derzeit in der Kritik – weil sie kosten. Martin Unfried erklärt, warum die einseitige Kosten-Kommunikation falsch ist und dass die Kosten der Energiewende die Kosten der schmutzigen Energien sind: Kohle und Atom.
Die Agentur für Erneuerbare hatte vor kurzem gute Nachrichten: Die Umlage, die Verbraucher für Strom aus Erneuerbaren Energien zahlen müssen, wirke wie ein regionales Konjunkturprogramm. Städte und Gemeinden, die sich mit Erneuerbaren Energien versorgen, sparten nicht nur Kosten für teure Rohstoffimporte. Sie sorgten auch dafür, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden und Steuer- und Pachteinnahmen in die kommunalen Kassen fließen. Bezeichnenderweise spielt diese regionalwirtschaftliche Perspektive bei der derzeitigen Photovoltaik-Debatte keine Rolle.
Falsche Berechnungen: die Kosten der Energiewende sind die Kosten der schmutzigen Energien Kohle und Atom
In Sachen Photovoltaik (PV) ist wieder Katastrophen-Alarm: der Sonnenstrom frisst uns die Haare vom Kopf! Bernhard Pötter hat letzte Woche in der taz vorgerechnet, dass wir zuhause 140 Euro mehr für die Erneuerbaren im Jahr hinblättern. Holger Krawinkel von den Verbraucherzentralen hat schon vor einiger Zeit das Bild geprägt vom armen Mieter, der für die üppigen PV-Gewinne des schwäbischen Zahnarztes bluten müsse. Das klingt alles einleuchtend, ist aber falsch. Es ist grundsätzlich falsch, weil die Kosten der Energiewende die Kosten der schmutzigen Energien Kohle und Atom sind. Ihre Kilowattstunden haben in Wahrheit eben keinen längerfristigen ökonomischen Wert, weil sie nicht nachhaltig sind.
Die EEG-Horrorrechnungen sind aber auch fachlich falsch. Die Mehrkosten pro Haushalt sind nämlich alle berechnet nach der sogenannten EEG-Umlage. Diese ist eine technische Berechnungsgrundlage für Netzbetreiber, die die Einspeisvergütung bezahlen, den Strom am Spotmarkt verkaufen und sich den Differenzbetrag wieder zurückholen. Damit schafft die EEG-Umlage im System Transparenz. Das ist gut. Die Umlage ist aber kein präziser Indikator für die damit verbundenen Strompreiserhöhungen von Haushalten. Natürlich hat der Aufbau von mehr Solarstrom auch eine preistreibende Wirkung. Aber unser Strompreis zuhause wäre im Jahr 2011 eben nicht 3.5 Cent billiger, wenn es die Förderung der Erneuerbaren nicht geben würde. Die Preisbildung auf dem deutschen Strommarkt ist schon etwas komplexer. Matthias Kurth von der Netzagentur hat vor Wochen erklärt, dass die aktuellen Preissteigerungen eben nicht mit der EEG Umlage zu erklären sind, weil beispielsweise preisdämpfende Faktoren von den Konzernen nicht an Kunden weitergegeben wurden. Die zunehmende Menge an erneuerbarer Energie bewirkt sogar sinkende Großhandelspreise, weil teurere Kraftwerke aus dem Markt gedrängt werden.
Diese Differenzierungen helfen aber im Mediengetöse nichts: die Erneuerbaren sitzen in der 3.5 Cent* Kommunikationsfalle. Leider hat die EEG-Umlage nämlich ein paar handfeste Konstruktionsprobleme: In der theoretischen Welt der Berechnung bedeuten sinkende Preise an der Strombörse auch eine höhere EEG-Umlage. Das ist eigentlich gut für den Kunden, aber schlecht für das Image der Erneuerbaren. Die Netzbetreiber haben dabei kein eigenes Interesse an hohen Verkaufserlösen des EEG-Stroms, da sie die höheren Kosten über die Umlage bequem durchreichen können. Die Umlage wird auch maßgeblich von Privathaushalten und kleinen Unternehmen gezahlt. Strom intensive Betriebe zahlen kaum was. So lautet auch die eigentliche soziale Frage: Warum finanzieren die größten Verbraucher den Ausstieg aus der schmutzigen Energie nicht mit?
Die fragwürdige Kommunikation der EEG-Umlage hat handfeste Konsequenzen: bis weit in die Umweltbewegung hinein gibt es immer noch Zweifel an den Kosten und Potentialen der PV in Deutschland. Dabei war 2010 das Jahr der deutschen Solarrevolution. Der Durchbruch. Der Photovoltaik Markt ist mit 8 bis 9 Gigawatt Leistung spektakulär gewachsen und als Folge fallen die Modulpreise weiter. Deshalb ist die Diskussion über die ausserplanmässige Anpassung der EEG-Vergütung auch ein Erfolg.
Im Jahr 2008 bekam ein privater Solarstromproduzent mit Anlage auf dem Dach noch 46.5 Cent pro Kilowattstunde. Letzte Woche hat der Bundesumweltminister verkündet: die Vergütung soll im Juli bereits abgesenkt werden und bei anhaltendem Wachstum 2012 nur noch 22,7 Cent betragen. Bei PV wäre das also eine Halbierung der Vergütung in 4 Jahren und eine Aussicht auf weiter fallende Modulpreise. Die Solarbranche steht dabei an der Seite Röttgens, weil jede Kürzung besser ist als eine Mengenbegrenzung, die in die PV-Planwirtschaft führt. Genau das wollen Stromkonzerne und Teile von FDP und CDU.

UND
Serie: Die Zukunft erneuerbarer Energien  (7 Teile)
http://www.utopia.de/galerie/serie-zukunft-erneuerbare-energien

Und nun Februar 2012 gibt Martin Unfried folgende Einschätzung, die Tomas Biermann-Kojnov hier zum Vergleich anführt. Es spricht eigentlich für sich. Aber was denken Sie?

Konzernchefs zu Klassenkämpfern!

Dabei ist doch nur Herrliches passiert:

Im Jahr 2011 wurden wieder mehr als 7 Gigawatt Solarmodule in Deutschland aufgebaut. Sogar ein bisschen mehr als 2010. Wegen des deutschen Marktes wurde bekanntlich global die Massenproduktion angeworfen und so fielen die Modulpreise heftiger als erwartet. Heute gibt es eine Million PV-Anlagen in Deutschland und diese sind im Grunde der Volkswagen der Energiewende. Wir können also heute schon analog zum Fußball-Deutschland von PV-Deutschland sprechen. Wir könnten eigentlich alle miteinander zufrieden auf das Erreichte anstoßen und 2012 die nächsten Gigawatt Bürgeranlagen planen. Das wäre nämlich zum Wohle des deutschen Handwerks, der zahlreichen neuen Energiegenossenschaften, der Maschinenbauer und der chinesischen und deutschen Modulhersteller.
Leider fiel auch dieses Jahr die nationale PV-Feier aus. Dagegen ist der süddeutsche Zahnarzt in aller Munde. Der Plot der PV-Gegner ist prima aufbereitet und könnte von professionellen Spindoktoren kommen: der Starnberger Zahnarzt, dieser Hund, bereichert sich schamlos auf dem Rücken der armen Hartz-IV Haushalte mit seinen subventionierten Modulen. Da aber kommt schon der stolze Ritter im Kampf für soziale Gerechtigkeit. Diese Rolle des edlen Klassenkämpfers übernimmt in diesen Tagen überraschenderweise ein Konzernchef. Die Solarförderung sei die schlimmste Umverteilung von unten nach oben überhaupt, sagte ausgerechnet RWE Chef Jürgen Grossmann. Jemand, der seinen Klassenkampf sozusagen aus der S-Klasse heraus führt.
Laut Handelsblatt beklagte Grossmann, dass der Mini-Jobber aus Moabit die Solaranlage auf dem Praxisdach seines Zahnarztes im Chiemgau finanziere. Zahnarzt, Chiemgau, Starnberger See, Dolce Vita! So funktioniert Kommunikation. Wirtschaftsminister Rösler legt als Freund der Armen noch eins drauf und spricht vom Strompreis als Brotpreis des 21sten Jahrhunderts, den es durch das Einstampfen der Solarbranche zu retten gilt. Strom wie Brot? Stimmt, möchte man sagen, beides wird in Haushalten immer noch massenhaft weggeworfen, weil die Kosten anscheinend für viele nicht relevant sind. Aber die schiefen Sozial-Geschichten gemixt mit hochgerechneten Horrorkosten kommen in den Medien an und sind rein professionell gesehen gut gemacht. Eben professionell schräg, manipulierend und verlogen!

Soziale Gerechtigkeit?
Warum sich gerade große, stromintensive Konzerne an der Finanzierung der Energiewende nicht beteiligen müssen, ist tatsächlich ein sozialpolitischer Skandal. Die sind nämlich von der EEG-Umlage so gut wie befreit und seit neuestem auch weite Teile der Industrie von Netzgebühren. Dies abzustellen, wäre tatsächlich ein Akt der Gerechtigkeit. Photovoltaik abwürgen dagegen, wäre zweifach für die Stromkonzerne gut. Denn die PV drückt die Erlöse der Konzerne in Spitzenstromzeiten an der Strombörse. Und das ist nun ein positiver Effekt, der nicht auf der Stromrechnung steht. Deshalb ist das Hochrechnen der EEG-Umlage (100 Euro mehr im Haushalt!) eben wenig aussagekräftig. Und auch wenn die Förderung der Erneuerbaren was kostet: Privathaushalte sind alles andere als die Opfer des Photovoltaikbooms, sondern die Profiteure. Bei sinkenden Modulpreisen kann bald jeder selbst zum Stromproduzenten werden, auch ohne Dach mit kleinen Anteilen in einer Bürgeranlage.
Und mit eigenem Dach verändert sich sogar das Verhältnis von Konzern und Stromkunde. Die Frage ist nämlich, ob die Konzerne die Strompreise weiter beliebig erhöhen können, wenn viele die Alternative haben, ihren eigenen Strom auf dem Dach selber zu machen.
Darum fürchten die Konzerne den nicht mehr fernen Tag, an dem es dienstags Module bei Aldi im Angebot gibt. Das wird ein Spaß und wird sich eher dämpfend auf Haushaltsstrompreise auswirken. Da ist es nicht verwunderlich, dass Konzernchefs lieber über ihren Starnberger Zahnarzt ablästern. 

Unterstreichungen TBK

TBK-Ergänzung aus 2011 ist somit immer noch sehr aktuell, wo neuerdings sogar Einspeisemengenkappungen von 8-900 kWh /KWp angekündigt werden.
Diese Regierung bekämft die solare Bürgerdemokratie leider und braucht stimmige Antwort sich zu echter Förderung zu ändern!


ERGÄNZUNG   2011

Juwi stellte kürzlich fest, dass die großen 4 Stromkonzerne so viel Gewinn machten, dass sie leicht 4 Cent /kWh ausgleichen könnten und immer noch gute Gewinne hätten. Haus-Solarstromanlagenbetreiber haben tatsächlich durchschnittlich Gewinne von 3-5 % zu erwarten. Es ist völlig unpassend Ihnen zu große Gewinne auf Kosten der Stromkunden zu unterstellen, zumal sie mit Ihrem direkten Energiewendebeitrag Risiko und allerlei Arbeit übernehmen für 20 Jahre und mehr!
Die Konzerne, die um Vielfaches hohe Gewinne machen, sind die wahren Stromkundenausnutzer, in dem sie mit
beherrschender Machtposition viel zu hohe Strompreise verlangen. Unser Staat muss hier endlich kontrollierend auf faire Preise begrenzen!
Es ist höchste Zeit Ihnen Gegenmacht der Vielen entgegen zu setzen mit vielfältiger Kraft für die notwendige und auch lohnende Energiewende!

Auf gutes solares Gelingen,
Tomas Biermann-Kojnov


Weiteres in den anderen Bereichen!